Archiv der Kategorie: Erfurt uncensored

Biete Internetkabel für w-Lan

Wie der Studierendenrat der Universität Erfurt bekannt gibt, hat sich die Hochschulleitung der Universität Erfurt dann wohl doch (entgegen aller sicherheitstechnischer Bedenken) dazu durchgerungen, ab dem 15. August das drahtlose Internet auch in die LUBOM-DiscountReformuniversitätshallen zu lassen. Ein feiner Zug, der zeigt, dass die neu eingesetzte Hochschulleitung gewillt ist, studentische Bedürfnisse zu erhören.
Klingt super? Noch bin ich skeptisch – denn auch die neue Homepage sollte gefühlt anfang der 1990er online gehen – davon hat man bis dato noch nichts gesehen. Mehrmals verschoben und oftmals bereits medial behandelt (u.a. vom CampusEcho), soll diese am 15. März online gehen. Erste düstere Prognosen sagen zwar keine Besserung bezüglich Optik und dazu noch starke Abstriche in Usability voraus, doch es muss vorwärts gehen – auf dass die Uni Erfurt auch medial im neuen Jahrtausend ankommt bevor alle anderen vor lauter Retro-Rührseeligkeit wieder auf das altbewährte Tabellen-Design zurückgreifen…

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MdB 2.0

Habe einen interessanten (von Phoenix geführten) Blog gefunden, auf dem einige Mitglieder des Bundestages zu den unterschiedlichsten Themen bloggen und dabei sogar ab und zu eine Spur von Humor beweisen.
Mit dabei u.a. der aus Erfurt kommende haushaltspolitische Sprecher der SPD, Carsten Schneider .

Carsten Schneider

Bloggt bei "MdB 2.0": Carsten Schneider

am Tag danach…

ist folgendes Bild, welches nach einem kleinen Stelldichein in unserer Wohnung aufgenommen wurde – zu beachten sind die gravierenden Unterschiede des Laminats links und rechts – Frechheit diese Qualität!

Relikte einer WG-Party

alles dabei!

As time goes by

Jetzt haben wir doch schon tatsächlich den 19. Dezember des Jahres 2008. 19 (in Worten: neunzehn) Tage, das entspricht einer Stundenanzahl von knallhart kalkulierten 456 h (dem Windows-Rechner sei dank) oder aber auch  27.360 Minuten.

Ausgehend von der Logik der Zeit dürfte nun ein Tag in diesem (nur teilweise winterlichen) Dezember genau so lange andauern, wie ein Tag vor einem Monat, vor einem Jahr oder vor einem Jahrzent.

Und dennoch durchschleicht mich ein Gefühl, dass diese Tage am Ende eines bewegenden Jahres doch eine ganz andere Taktung führen, als doch erwartet. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich das erste Säckchen des mütterlich liebevoll angefertigten Adventskalenders öffnete – als sei es gestern gewesen! Und auch der Nikolaustag, dessen eigentliche Herkunft doch zunehmend dem Kommerz gewichen ist, hat sich in meinem Kopf verfestigt und ist doch schon so fern.

Eine neue Zeitrechnung hat begonnen – ob dies nun an den vielen Schönheiten des Lebens liegt, die die Zeit zum rasen bringen, an der Beschleunigung des gesellschaftlichen Lebens durch Medien, Beruf und Leistungsdruck, oder aber am Mythos Bachelor-Studiengang? Ich vermag es nicht zu beantworten.

Eine weitere Lösung könnte ein zunehmendes Pensum an Schlaf sein – mehr Schlaf, weniger wach, ergo weniger Zeit zum erleben. Diese schier unfassbare Hypothese verneine ich doch aufs allerschärfste.

Warum die Zeit nun fliegt, kann ich – wie gesagt – nicht beantworten. Und dennoch genügt allein die Feststellung dieses Zustandes, mir Gedanken darüber zu machen und anscheinend endlich mal wieder einige Minuten mit wirklich vernünftiger Arbeit „vergeudet“ zu haben.

Und wenn das letzte Lichtlein brennt…

Habe hier mal einen kleinen, aber kreativen Vorschlag für alle, die entweder in diesem oder aber im nächsten Jahr einen Adventskranz haben wollen, der mal ein wenig anders ist, als nur mit grünem Tannenkrams und roten Kerzen:

Adventskranz